Ethnographische Sammlung des Instituts

Die Sammlungen des Institutes lassen sich in zwei Hauptteile gliedern: Die Objektsammlung mit ca. 1.200 Objekten. Die Photosammlung mit ca. 6.000 Photos (s/w), 500 Dias und ca. 3.200 Glasplatten.

Auf Initiative von Karl R. Wernhart in seiner Eigenschaft als Institutsvorstand wurden ab 1997 die Sammlungen und das Archiv gesichtet, geordnet und eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Mit der Inventarisierung der ethnographischen Sammlung wurden Peter Rohrbacher und Katarina Ferro betraut, die im Jahr 2000 gemeinsam mit Studierenden für den Lehrbetrieb auch einen Schauraum am Institut einrichteten. Die Aufgabe der Archivinventarisierung übernahm Igor Eberhard, der dazu, insbesondere für die photographischen Belege, ein eigenes Erfassungssystem festlegte. Seit dem Sommmersemester 2005 arbeitet ein engagiertes Team aus Studienassistentinnen und FeldpraktikantInnen sowohl an der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Bestände als auch an deren digitaler Archivierung. Um die Ergebnisse der Digitalisierung Lehrenden und Studierenden zugänglich zu machen, wird mit dem Datenbankprojekt Unidam der Universität Wien zusammengearbeitet. Dies sollte in naher Zukunft zumindest einen virtuellen Zugang zu den Sammlungen ermöglichen.

Eine Besichtigung der Objekte kann auch weiterhin nur nach terminlicher Absprache erfolgen und bleibt auf die Schausammlung beschränkt, in deren Rahmen Ausstellungen zu bestimmten Themen aufbereitet werden.  Da es uns ein Anliegen ist, die wissenschaftliche Aufarbeitung der Sammlungen voranzutreiben, freuen wir uns über Diplomarbeiten oder Dissertationen, die dieses Vorhaben mittragen.

Kontakt
sammlung.ksa@univie.ac.at

Heidelberger Stellungnahme zum Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten
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Nächste Führungstermine

  • 10.12.2021, 10 Uhr (Anmeldung erforderlich)

News

  • Virtuelle Ausstellung "Leichen im Keller"
  • Am 30.11.2018 fand am IKSA der Workshop "Präventive Konservierung und IPM - Integraded Pest Management" in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Wien und der Gesellschaft für Universitätssammlungen statt. Zur Nachlese
  • Objekt des Monats November der Sammlungen an der Uni Wien: Übermodellierter Schädel
  • Artikel im Standard "Der tote Körper als Schauobjekt" von Doris Griesser: Link zum Artikel 
  • 2. Workshop der AG Sammlungserhalt am 30. November 2018 zum Thema „Präventive Konservierung und IPM – Integrated Pest Management". Mehr Info
  • Workshop "Tote Körper zwischen Nutzen und öffentlichem Ärgernis" am 7.-8. November 2018 Mehr Info
  • Am 14. Juni 2018 fand das 19. Sammlungstreffen am IKSA statt, in dessen Rahmen das neue Depot der Ethnographischen Sammlung eröffnet wurde. Zur Nachlese
  • Am 14. November 2017 fand das 18. Sammlungstreffen in der Universitätsbibliothek Wien statt. Als Vertreter des IKSA und des Projekts "Ethnographische Datenarchivierung" nahm Igor Eberhard daran teil. Zur Nachlese