Mag. Daniele Karasz

Lektor, PraeDoc

Kontakt

Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
Rathausstraße 19/9, 1010 Wien
Raum: RH1/13

T: +43-1-4277-49550
E-Mail: daniele.karasz@univie.ac.at
Homepage: www.univie.academia.edu/DanieleKarasz

Sprechstunden

Nach Vereinbarung per Email

daniele.karasz@univie.ac.at

Lehre

Aktuelle Lehrveranstaltungen: u:find

Alte Lehrveranstaltungen: u:find

Forschungsschwerpunkte

  • Migration and Urban Development
  • Migration, Real Estate Markets and Social Housing
  • Informality and Formality in Urban Development
  • Gentrification and Migrant Agency in Urban Renewal

Kurzbiographie

Daniele Karasz studied Social and Cultural Anthropology at the University of Vienna and at the Universitat Autònoma de Barcelona. He works on urbanmdevelopment and migration, both in academic and applied research. From 2011 to 2016 he was Praedoc Research Assistant at the Department of Social and Cultural Anthropology. Before that, Daniele Karasz had been Cultore della materia at the School of Architecture - Dipartimento di Progettazione dell’Architettura of the Politecnico di Milano (Technical University). In 2017 he was guest researcher at the LAA - Laboratoire Architecture Anthropologie - Laboratoires de Recherche de l’Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Paris La Villette. His stay was supported by a Marietta Blau Grant awarded by the Austrian Federal Ministry of Science and Research. Since 2011 Daniele Karasz is lecturer at the Department of Social and Cultural Anthropology.

Daniele Karasz coordinated several research projects commissioned by the Housing Research Vienna (MA 50 Wiener Wohnbauforschung); he has been part of interdisciplinary teams planning and realizing new subsidized housing estates in Vienna. Daniele Karasz was responsible for the Educational Program - Contemporary History („Zeit Geschichte Vermitteln“) for Linz 2009, Cultural Capital of Europe.


Aktuelle Projekte

Reinventing the City

About Migrants and the Reuse of Urban Brownfields in Vienna Brownfields and the question of their reuse play a significant role in urban renewal projects. This research focuses on the micro-dynamics of the reuse of two urban brownfields in Vienna within the broader dynamics of urban renewal. The aim is to comprehend the processes of reuse, to understand what kind of state and non-state actors are involved and how the processes of reuse are acted out. The research project does particularly focus on the involvement of migrants as actors in these processes. The research question therefore is: What are the locations of migrants in the reuse of urban brownfields in Vienna?

Nachbarschaft im Wandel

Einflussfaktoren auf nachbarschaftliches Zusammenleben und Schlussfolgerungen für die Planung im Wohnbau  - Eine qualitative Studie

Drittmittelprojekt im Auftrag der Wiener Wohnbauforschung, MA 50, Referat Wohnbauforschung und internationale Beziehungen

Laufzeit: 15.4.2018-15.1.2019

Das rasante Bevölkerungswachstum der Stadt Wien geht mit mehreren Entwicklungen einher. Wien ist eine fluktuierende Stadt geworden, aufgrund der einzigartigen Grenzlage noch stärker als andere Europäische Metropolen. Das ist nicht zuletzt auf veränderte Arbeitsbedingungen zurückzuführen und die damit verbundene Mobilität, die zu immer kürzeren Aufenthalten führt. Die Veränderung der Arbeitswelt steht im Einklang mit der Digitalisierung, sowie mit dem Wandel und der Vervielfältigung der Lebensstile. Diese und andere Entwicklungen stellen die Planung im Wohnbau vor immer neue Aufgaben. In Wien wurden in den letzten anderthalb Jahrzehnten viele Wege und Strategien erprobt, um sich den Herausforderungen, nach dem Prinzip der Sozialen Nachhaltigkeit, zu stellen.

Im Angesicht der Entwicklungen und der erprobten Ansätze stellt sich daher die Frage, was dies für das Zusammenleben in Wohngebieten bedeutet, die seit Anfang der 2000er Jahre in Wien entstanden sind. Das Projekt sieht die exemplarische Untersuchung von Monte Laa vor, einem Stadtteil mit seit einigen Jahren besiedelten, geförderten Wohnbauten aus verschiedenen Generationen, dessen Wachstum noch nicht abgeschlossen ist. Vor diesem Hintergrund geht das Forschungsprojekt drei Fragen nach:

  • Wie hat sich das nachbarschaftliche Zusammenleben im Stadtteil Monte Laa bislang entwickelt und in welchem Zusammenhang steht dies mit erprobten Planungsmaßnahmen?
  • Wie beeinflussen sich das Zusammenleben bzw. die Planungsmaßnahmen und erkennbare Bevölkerungsfluktuationen im Stadtteil?
  • Welche Schlüsse können daraus für die Planung weiterer geförderter Neubauten gezogen werden, insbesondere in Bezug auf das Gemeinschaftsleben bzw. auf die soziale Nachhaltigkeit als Planungskriterium?

In der Erforschung von Stadt- und Wohnräumen ist die sozial-räumliche Analyse üblich. Das Projekt will gezielt die zeitliche Analyse des Nachbarschaftslebens in den Mittelpunkt stellen. In Sinne einer vertieften qualitativen Analyse, wird auf 2011 zum selben Stadtteil gesammeltes, empirisches Material Bezug genommen, etwa in dem dieselben Personen interviewt werden. So sollen Veränderungsprozesse sichtbar nachvollzogen werden.